Auf den Unterseiten (siehe links) können Sie mehr über unsere Schule erfahren.

 

Wir hoffen, Sie ausreichend informieren zu können. Bei Fragen rufen Sie uns unter 08741 6450 an oder schreiben uns: sekretariat@mittelschule-vilsbiburg.de


Im Anschluss erhalten Sie hier einen Überblick, wie die Vilsbiburger Zeitung über uns berichtet, bzw. Eindrücke über die schulischen Aktivitäten in Bildern.



Mittelschüler aus Vilsbiburg machen sich in England fit für die Abschlussprüfungen

 

Eine Woche Sprachlernreise zeigt enorme Sprachfortschritte

62 Schüler und Schülerinnen der beiden M9 Klassen und der beiden 10ten Klassen des Mittleren-Reife-Zugs der Mittelschule Vilsbiburg machten sich gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Maximilian Fürg, Rainer Murr und ihrer Englischlehrerin Eva Schönberger auf zur einwöchigen Sprachreise nach Broadstairs in England. Genauer gesagt zur „Kent School of English“ (KSE) in der Grafschaft Kent im Südosten Englands. Nach der Busfahrt durch die Nacht setzte man bei strahlendem Sonnenschein am frühen Nachmittag von Dünkirchen aus mit der Fähre über nach Dover, England. Weiter machte man sich mit dem Bus auf den Weg nach Broadstairs, wo die Schüler von ihren englischen Gasteltern in Empfang genommen wurden, bei denen sie während der gesamten Woche untergebracht waren. Von Montag bis Freitag besuchten die Schüler von 9:00 – 12:15 Uhr die Sprachenschule KSE. Sie erhielten dort zusammen mit Schülern anderer Nationen einen genau auf ihr individuelles Leistungsniveau angepassten englischsprachigen Unterricht Muttersprachlern. Sowohl die Nachmittage als auch die Abende wurden mit Ausflügen und Aktivitäten abwechslungsreich gestaltet. An allen Abenden bekamen die Schüler die Chance bei den Aktivitäten Barn Dance, einem Schauspielworkshop, beim Karaoke oder in der Disco ihr Englisch unter Beweis zu stellen. Ein Tagesausflug führte weiter nach London, der Hauptstadt Englands. Auf dem Programm stand eine Stadtführung, wo die Schüler unter anderem Westminster Abbey, Houses of Parliament, Buckingham Palace und vieles mehr bewundern konnten. An einem Nachmittag konnten die Vilsbiburger Mittelschüler auch noch in Canterbury die weltberühmte Kathedrale besichtigen. Eine Bereicherung stellte auch das Kennenlernen der familiären Abläufe der Gasteltern dar. Hier konnten die Schüler mehr oder weniger selbstverständlich und im Laufe der Woche immer mehr ihr erlerntes Englisch-Wissen anwenden.

 

Eine Sprache nicht nur daheim aus Büchern zu lernen, sondern das Land selbst zu bereisen, sich in der Landessprache ausdrücken zu müssen und in die Kultur eintauchen zu können, bot den Schülern eine intensive Auseinandersetzung mit der englischen Sprache. „Unsere Schüler werden noch lange von diesen Eindrücken und Erlebnissen profitieren“, so Konrektor Rainer Murr nach der Heimreise. Spätestens in ein paar Wochen, wenn im Fach Englisch die mündliche Prüfung sowohl zum Qualifizierenden Abschluss als auch zum Mittleren Schulabschluss stattfindet, wird man den Mehrwert erkennen. Diese Sprachlernreise konnte nur durch eine enorm große finanzielle Unterstützung durch den Förderverein der Mittelschule durchgeführt werden.

 


Mittelschüler erleben Geschichte mit allen Sinnen Römer in  Vilsbiburg

Vilsbiburg. Einen nicht alltäglichen Geschichtsunterricht erlebten die zwei sechsten Klassen der Mittelschule Vilsbiburg. Anstatt nur in Büchern zu lesen und Filme anzuschauen, organisierten die Lehrerinnen Frau Weinberger und Frau Höft ein Mitmach-Geschichtsaktivprogramm, das von dem Zeiten-Erleben-Team ausgeführt wurde. Schwerpunkt bildeten dabei die zahlreichen Aktivstationen, die einen Querschnitt der täglichen Verrichtungen in  einem römischen Bauernhaus, einer Villa Rustica, aufzeigten.

Von der Regional- zur Weltgeschichte, von den Straßen zum Geld, den Namen zu den Kleidungsstücken, führte die Archäologin Monika Weigel die Kinder in ihrem mit vielen Fakten bestückten Vortrag. Und gleich danach begann die Arbeit an den Stationen, die in zwei Klassenzimmern untergebracht waren.  Beispielsweise gab es die Aufgabe  mit Schilffeder, Tinte und den römischen Buchstaben einen kleinen Text abzuschreiben. Dieser befasste sich mit in der Region bekannten römischen Namen und der Lebensgeschichte einer  römischen Familie, eines Mannes und einer Frau. Weiterhin rechneten die Schüler mit Wachstäfelchen und Holzgriffel, einem Würfel und römischen Zahlen.

Noch interessanter waren die Essgewohnheiten und Zubereitung typischer Speisen der damaligen Zeit. Die Schüler durften hierbei nach einem Rezept des römischen Koches Apicius ein Gericht herstellen. Nämlich einen Kräuter-Käse-Obatzda, den es zur Pause gab: Moretum mit Semmeln. Alles schmeckte hervorragend, war es doch mit frischen Gartenkräutern unter Anleitung der Zeiten-Erleben-Mitarbeiter selber gemacht. Bei der nächsten Station war die  Ausdauer und Geduld der Schüler gefragt, denn sie mussten aus vielen kleinen bunten Steinchen Mosaike gestalten, so wie man sie noch häufig in uralten Kirchen vorfindet. Das Motiv war ein kleiner Fisch, der als Symbol für das Christentum und auch für das Lebensmittel der römischen Legionäre hier in Niederbayern diente.

Arbeiten mit stromlosen Bohrern, Drillen von Kordeln und das Ankleiden wie ein römischer Legionär mit einer nur knielangen Tunika, einem Umhang, Helm und Schwert machte den Buben enormen Spaß. Die Mädchen schmückten sich mit vielen Halsketten und Armbändern, nachdem sie in die eleganten Damenkleider geschlüpft waren.

Viel zu schnell verging die Zeit beim Geschichtsunterricht, in dem aktives Erleben die wichtigste Rolle spielte und die Kinder vieles zum Mitnehmen und Erinnern herstellten.


Mittelschülerinnen turnten beim Bezirksfinale auf Silber

Zwei Mannschaften des Mittelschulverbunds Bina-Vils waren in der Wettkampfklasse III/2-Mädchen im Rahmen des Rhein-Main-Donau-Schulcups in Deggendorf gemeldet. Krankheits- und verletzungsbedingt fielen kurzfristig drei Schülerinnen aus, so dass nur noch ein Team der Mittelschulen Vilsbiburg und Geisenhausen mit der Sportlehrerin Birgit Buchner an den Start in Deggendorf gehen konnte.

Die sechs Turnerinnen der Jahrgänge 2004 und 2005 mussten sich der starken Konkurrenz und dem Favoriten aus Hauzenberg stellen, die unter anderem Stützpunktschule für Gerätturnen ist.

Trotzdem wollten Anna-Lena Scheumaier, Leony Conflant, Sofia Lindhuber, Isabell Kwadynski, Theresa Zehentbauer und Janina Wurfbaum ihr Bestes im Vierkampf geben.

Am ersten Gerät, dem Barren, brachten alle Schülerinnen Höchstleistung und schnell wurde klar, dass zumindest eine Mannschaft aus Hauzenberg zu schlagen sein könnte, falls jede weiterhin ihre Bestleistung abrufen kann.

Nach einem Wechsel zur Musik stand der Balken auf dem Programm. Hier überzeugte vor allem Theresa Zehenbauer von der Mittelschule Geisenhausen, die als einzige mit der Schwierigkeitsstufe P6 ans Gerät ging und eine hervorragende Kür hinlegte. Aber auch Sofia Lindhuber und Isabell Kwadynski aus Vilsbiburg zeigten Nervenstärke und brachten ihre Übung (P4) ohne Sturz vom Gerät zu  Ende.

Auch am Boden wurde von den Mädchen einiges an Anstrengungsbereitschaft und Konzentration abverlangt. Sie mussten hauptsächlich ihre Flexibilität unter Beweis stellen, da aufgrund der Ausfälle die Mannschaft am Tag vor dem Wettkampf neu zusammengestellt wurde. Die Gegner turnten vorwiegend die Stufe P6, so dass beim Zuschauen klar wurde, dass das Team des Mittelschulschulverbunds Bina-Vils nur über Genauigkeit und Körperspannung gewinnen kann. Anna-Lena Scheumaier und Theresa Zehentbauer waren hoch konzentriert und turnten nahezu fehlerfrei zu P6. Auch Leony Conflant, Isabell Kwadynski und Sofia Lindhauber stellten ihr Können unter Beweis und zeigten ihr Können zu P4.

Schließlich folgte der Sprung. Die Schülerinnen aus Vilsbiburg übten im Rahmen des Schulunterrichts  Grätschen und Hocken. Obwohl die Gegner fast ausschließlich am Sprungtisch sprangen, ließ sich das Team nicht beeindrucken und jede der Turnerinnen sprang ihre zwei Sprünge souverän am Bock.

Am Ende stand fest, dass die Mannschaft der Mittelschulen Vilsbiburg und Geisenhausen den hervorragenden zweiten Platz belegte. Vielleicht stellen sie sich im neuen Schuljahr wieder der Konkurrenz beim Bezirksfinale im Gerätturnen.




Impressionen der AG Photographie




AG Photographie